Führungen in Genf: entdecken Sie die Stadt, sein Hinterland und den Kanton Waadt mit sachkundigen Führern, den Guides du patrimoine

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Führungen von Frau Marlyse Beldi

Meine Führungen auf Anfrage :

   

m.beldi@bluewin.ch , ++41 (0) 79 235 26 74

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Führung durch die Genfer Altstadt

   

Dieser Rundgang führt Sie durch die reiche Geschichte Genfs : vom keltischen Oppidum GENAVA , das im Jahre 58 v. Chr. von Julius Cäsar erwähnt wird, zur ersten christlichen Gemeinde im 4. Jh. nach Chr.; von der Burgunderhauptstadt zur Reichszugehörigkeit; von den reichen Messen des Mittelalters zur selbständigen protestantischen Republik. Zufluchtsort zahlloser Glaubensflüchtlinge, Zentrum Europas im Aufklärungsjahrhundert, Stadt der ersten internationalen Friedensbewegung, des Roten Kreuzes und Sitz des Völkerbundes und des europäischen Sitzes der Vereinten Nationen.

   

Das internationale Viertel von Genf

   

Es befindet sich an der rive droite, im Umkreis der Place des Nations. Über 200 internationale Organisationen haben sich hier angesiedelt. Viele von ihnen setzen sich für den Frieden und für humanitäre Ziele ein. Die Anfänge der internationalen Stellung Genfs finden sich schon im Mittelalter und reichen über den Völkerbund und den europäischen Sitz der Vereinten Nationen bis ins 21. Jahrhundert. Um optimale Niederlassungs- und Arbeitsbedingungen den in Genf ansässigen Institutionen zu gewähren, hat die Stadt Genf mehrere historische Gebäude zu Verfügung gestellt, die im 18. Jahrhundert Sommerhäuser für reiche Genfer waren. Die Stadtbehörden erlaubten auch den Bau einer ganzen Reihe von neuen Bürogebäuden, die als Zeuge der Architektur des 20. Jahrhunderts diesen ehemals ländlichen Teil der Stadt schmücken. Die Führung zeigt Ihnen die wichtigsten Organisationen, die sich im internationalen Viertel befinden.

   

Frauen in der Geschichte Genfs

   

Die Ordenschwester Jeanne de Jussie schrieb eine Chronik der Ereignisse, die zur Annahme der Reformation in Genf führten. Isabelle Eberhardt ritt im gestreckten Galopp der Rhone entlang, bevor sie auf ihrem Hengst durch die Wüste von Algerien eilte. Die Führung geht an den Gebäuden vorbei, in denen aussergewöhnliche Frauen (Schriftstellerinnen, Ärztinnen, Frauenrechtlerinnen, Erzieherinnen oder Abenteuerinnen) ihre Spuren hinterlassen haben.

   

Museum der Martin Bodmer Stiftung, inklusiv Wechselausstellungen

   

(Reservierung beim Sekretariat des Museums per Telefon, ++41(0) 22 707 44 36)

Die Fondation Bodmer besitzt eine einmalige Bibliothek von Handschriften, alten Drucken und Kunstgegenständen aus vier Jahrtausenden und aus aller Welt. Begegnen Sie während dieser Führung ausserordentlichen Beispielen der menschlichen Kultur und Zivilisation. Aus den grossen Kulturen der Welt sind hier Manuskripte und Druckschriften vorhanden, stets in der Form, wie sie ihrem Ursprung am nächsten sind. Der Architekt Mario Botta hat diese Schatzkammer gestaltet, wo Sie ägyptische Papyri, mittelalterliche Manuskripte und Erstausgaben der meisten wichtigen Autoren der modernen Zeit bewundern können. ( Siehe auch www.fondationbodmer.org )

     

Nyon, von der römischen Colonia Iulia Equestris über die savoyische "Bonne ville" zur Kleinstadt des 19. Jahrhunderts

   

Noviodunum war die wichtigste römische Siedlung der Gegend. Dann entwickelte sich die ehemalige Colonia Julia Equestris als Bonne Ville der Grafschaft Savoyen, bis die Berner Nyon im Jahr 1536 eroberten. Unter der Berner Herrschaft schlummerte das Städtchen. Erst im 19. Jahrhundert entfaltete es sich und liess sich schöne Parkanlagen und Uferstrassen bauen. Die Besucher werden nicht nur Zeugnisse aller Zeiten besichtigen, sondern auch den schönsten Blick auf den Lac Léman und den Mont-Blanc geniessen können.

   

Die Wasserversorgung in der Altstadt von Genf, vom römischen Aquädukt zu den Zierbrunnen

   

Unter den Römern wurde die Stadt mittels eines elf Kilometer langen Aquädukts mit Wasser versorgt. Im Mittelalter hat man das Wasser von lokalen Quellen und von der Rhone bevorzugt. Wasserträger brachten die unentbehrliche Flüssigkeit in die Altstadt hinauf, wo erst im 18. Jahrhundert eine Wasserleitung eingerichtet wurde, die fünf Brunnen belieferte. Im späteren 19. Jahrhundert verlieren die Brunnen ihre ursprüngliche Rolle und heute verschönern sie die Stadt.

   

Auf dem Pfad der Geschichte im parc des Bastions

   

Der "Parc des Bastions", zuerst Teil der Befestigungsanlagen, dann botanischer Garten und heute eine der schönsten Parkanlagen Genfs, ehrt die Genfer, die sich von der Reformation bis ins 20. Jh. in ihrer Heimat oder im Ausland auszeichneten. Symbolisch stützen Theologen und Politiker die alte Stadtmauer. Um das alte Universitätsgebäude wird an verschiedene Wissenschaftler und Künstler erinnert. Ein geruhsamer (auf flachem Boden) und aufklärender Spaziergang im Schatten dieser berühmten Persönlichkeiten.

   
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