Führungen in Genf: entdecken Sie die Stadt, sein Hinterland und den Kanton Waadt mit sachkundigen Führern, den Guides du patrimoine

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Führungen von Frau Evelyn Riedener

 

Meine Führungen auf Anfrage :

   

e.riedener@bluewin.ch, ++41 (0) 79 202 60 68

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Führung durch die Genfer Altstadt

   

Dieser Rundgang führt Sie durch die reiche Geschichte Genfs : vom keltischen Oppidum GENAVA , das im Jahre 58 v. Chr. von Julius Cäsar erwähnt wird, zur ersten christlichen Gemeinde im 4. Jh.; von der Burgunderhauptstadt zur Reichszugehörigkeit; von den reichen Messen des Mittelalters zur selbständigen protestantischen Republik. Zufluchtsort zahlloser Glaubensflüchtlinge, Zentrum Europas im Aufklärungsjahrhundert, Stadt der ersten internationalen Friedensbewegung, des Roten Kreuzes und Sitz des Völkerbundes und heute europäischer Sitz der Vereinten Nationen.

   

Das internationale Viertel von Genf

   

Es befindet sich an der rive droite, im Umkreis der Place des Nations. Über 200 internationale Organisationen haben sich hier angesiedelt. Viele von ihnen setzen sich für den Frieden und für humanitäre Ziele ein. Die Anfänge der internationalen Stellung Genfs finden sich schon im Mittelalter und reichen über den Völkerbund und den europäischen Sitz der Vereinten Nationen bis ins 21. Jahrhundert. Um optimale Niederlassungs- und Arbeitsbedingungen den in Genf ansässigen Institutionen zu gewähren, hat die Stadt Genf mehrere historische Gebäude zu Verfügung gestellt, die im 18. Jahrhundert Sommerhäuser für reiche Genfer waren. Die Stadtbehörden erlaubten auch den Bau einer ganzen Reihe von neuen Bürogebäuden, die als Zeuge der Architektur des 20. Jahrhunderts diesen ehemals ländlichen Teil der Stadt schmücken. Die Führung zeigt Ihnen die wichtigsten Organisationen, die sich im internationalen Viertel befinden.

   

Genfer Plätze und ihre Geschichte

   

Jeder Genfer Platz hat seine eigenständige Geschichte. Wir laufen von der Oberstadt (Place du Bourg-de-Four, der schon unter den Römern existierte) in die Unterstadt zu den drei ehemaligen Warenumschlagplätzen, dem Place Longemalle, dem Place du Molard und dem Place de la Fusterie und beenden unseren Rundgang an dem Place de Neuve mit seinen neuklassizistischen und neubarocken Bauten des 19. Jahrhunderts. Die Führung wird Ihnen ihre Geschichte, ihre Architektur und einige ihrer illustren Anwohner näher bringen.

   

Vom katholischen Bischofssitz zur protestantischen Hochburg, die Anfänge des Protestantismus in Genf

   

Als Jean Calvin im Juli 1536 Genf erreicht, ist die Stadt schon eine selbständige Republik, die den Protestantismus zur Staatsreligion erhoben hat. Calvins Aufgabe wird vor allem eine Reorganisation des religiösen und politischen Lebens sein. Die Führung spricht von dem moralischen Verfall des Klerus der Bischofsstadt während der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, von den politischen Überlegungen einer Annäherung an die Eidgenossenschaft, von der Unabhängigkeitserklärung von Savoyen, die Genf mit Hilfe des protestantischen Berns erreichen konnte und von der Institutionalisierung der neuen Religion. Siehe auch www.musee-reforme.ch.

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Stadtplanung und Architektur : von der Gotik bis heute

   

Viele Spuren der mittelalterlichen Bebauung Genfs wurden im 20. Jahrhundert endgültig vernichtet. Trotzdem findet man an den Fassaden noch Reste dieser Epoche. Die Renaissance hinterlässt unter anderem das Stadthaus und den prachtvollen Palast der Familie Turrettini. Das 18. Jahrhundert wird mit seinen Hôtels particuliers entre cour et jardin das Stadtbild genau so prägen, wie das 19. Jahrhundert mit den grosszügigen Quaianlagen, die den See zum Teil der Stadt erheben. Nach dem Abbruch der Befestigungsanlagen ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Errichtung eines Rings um die Altstadt, der ceinture fazyste, das Stadtbild stark verändern.

   

Jean-Jacques Rousseau und Genf

   

« Ich bin in Genf dem Bürger Isaak Rousseau und der Bürgerin Susanna Bernard im Jahre 1712 geboren worden...». So steht es im ersten Buch der „Bekenntnisse“ von Rousseau. Die Führung begleitet Sie an die Stellen in Genf, von denen Rousseau in diesem Buch berichtet und der entsprechende Abschnitt wird gelesen. Der Rundgang erzählt von seiner Kindheit bis zur grossen Enttäuschung im Jahre 1762: „Mein Buch wurde dort verbrannt und am 18. Juni (...) ein Haftbefehl wider mich entlassen“.

   

Die Escalade von 1602, wie sich Genf aus der savoyischen Umklammerung befreien konnte

   

Sie ist ein Schlüsselereignis in der Genfer Geschichte. Nach dem erfolglosen Überfall in der Nacht vom 11./12. Dezember 1602, in der der Herzog von Savoyen, Charles-Emmanuel I, wieder einmal versuchte, Genf in sein Reich einzuverleiben, musste er im Vertrag von Saint-Julien (1603) die Unabhängigkeit von Genf anerkennen. Sie lernen die „Tatorte“ kennen und können auch die Kriegsbeute bewundern. Die Führung zeigt Ihnen die Bedeutung dieses Ereignisses im europäischen Kontext.

   

Museum der Martin Bodmer Stiftung, inklusiv Wechselausstellungen

   

(Reservierung beim Sekretariat des Museums per Telefon, ++41(0) 22 707 44 36)

Die Fondation Bodmer besitzt eine einmalige Bibliothek von Handschriften, alten Drucken und Kunstgegenständen aus vier Jahrtausenden und aus aller Welt. Begegnen Sie während dieser Führung ausserordentlichen Beispielen der menschlichen Kultur und Zivilisation. Aus den grossen Kulturen der Welt sind hier Manuskripte und Druckschriften vorhanden, stets in der Form, wie sie ihrem Ursprung am nächsten sind. Der Architekt Mario Botta hat diese Schatzkammer gestaltet, wo Sie ägyptische Papyri, mittelalterliche Manuskripte und Erstausgaben der meisten wichtigen Autoren der modernen Zeit bewundern können. (Siehe auch www.fondationbodmer.org)

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Henry Dunant und das Rote Kreuz

   

Die Führung könnte man auch „Vom Schlachtfeld von Solferino zu den vier Genfer Konventionen“ nennen. Entdecken Sie während dieses Spaziergangs durch die Genfer Altstadt u.a. das Geburtshaus Henry Dunants, das Gebäude, in dem er seine „Erinnerungen an Solferino“ geschrieben hat, die Männer, die das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) gründeten und die Gebäude, in denen die vier Genfer Konventionen unterzeichnet wurden. Die Führung kann mit dem Besuch des internationalen Museums des Roten Kreuzes und Roten Halbmonds enden. (Siehe auch www.micr.ch)

   

Von der "Rade" des Genfersees bis zur "Jonction", Spaziergang der Rhône entlang

   

Die Führung beginnt mit dem Genfer Hafenbecken (la rade de Genève) und seiner Entstehung. Sie werden auf diesem Spaziergang der Rhône entlang u.a. viel über die industrielle Vergangenheit dieses Viertels erfahren, über den Gebrauch der Wasserkraft, über den ursprünglichen Standplatz des „Jet d'eau“ und gleichzeitig werden Sie, nur einige hundert Meter vom Stadtzentrum entfernt, eine Landschaft kennen lernen, deren Charme man sich nur schwer entziehen kann.

   

Die Kathedrale Saint-Pierre: Allgemeine Einführung in ihre Geschichte

   
Die Kathedrale Saint-Pierre ist ein bedeutendes Monument der Übergangszeit zwischen Romanik und Gotik. Sie wurde ab 1160 unter dem ersten Fürstbischof Arducius de Faucigny errichtet. Zahlreiche Brände mit anschliessenden Reparaturen prägen ihre Geschichte bis ins 15. Jahrhundert, Epoche, in der die Bischofskirche eine reiche Ausmalung erhält. Ab 1535 fällt die prachtvolle Ausstattung der Reformation zum Opfer. In der Mitte des 18. Jahrhunderts erhält die Kirche ihren klassizistischen Portikus. Die Restaurierungskampagne des 19. Jahrhunderts wird durch Erhöhung des Nordturms und Hinzufügung des Spitzhelms auf der Vierung ihre heute Silhouette schaffen.    

Die Kathedrale Saint-Pierre: Die archäologischen Ausgrabungen unter der Kathedrale

   
Saint-Pierre steht auf den Fundamenten römischer Bauten, einer ersten Kapelle, die man um 350 n. Chr. datiert und mehreren Nachfolgebauten. Sie werden auf dieser Reise in die Vergangenheit viele Zeitzeugen entdecken: z. B. Funde, die auf eine vorchristliche Kultstätte weisen, Doppelkathedrale, Baptisterien, Bischofspalast, Krypta, deren Fundamentmauerwerk nahezu erhalten ist... Pas d'image pour l'instant    

Die Kathedrale Saint-Pierre: Die Ausschmückung der Kathedrale vor der Reformation

   
Reich ausgeschmückte Kapellen mit zahlreichen Altären, Glasfenster, Skulpturen, Chorschranke mit Lettner, Chorgestühl und Offiziantenstühle, der Petrusaltar des Konrad Witz, Grabplatten der Chorherren, die reiche Ausmalung, die der künstlerischen Strömung der internationalen Gotik zuzuordnen ist... nicht alles wird von den Bilderstürmern 1535 zerstört werden. Entdecken Sie diese ehemalige Ausschmückung und das, was bis heute überlebt hat. Pas d'image pour l'instant    

Die Kathedrale Saint-Pierre: Die Glasfenster, vom Mittelalter bis zum Ende des 19.Jahrhunderts

   

Im Zuge der Restaurierung der Kathedrale im 19.Jh. beschloss man, die Chorfenster aus dem 15. Jh. durch Kopien zu ersetzen. Wir werden sie im kunstgeschichtlichen Museum der Stadt Genf (siehe auch www.ville-ge.ch/musinfo/mahg) besichtigen und vieles über die heutigen Glasfenster erfahren, die hauptsächlich aus dem 19.Jh. stammen.

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Die Kathedrale Saint-Pierre: Die Kapitelle

   

Sie sind in ihrer Reichhaltigkeit einmalig in der Schweiz. Über 300 Kapitelle, von anonymen Steinmetzen überwiegend während der 2.Hälfte des 12.Jh. geschaffen, bringen uns die mittelalterliche Bevölkerung mit ihren Ängsten und Zweifeln, aber auch ihrem festen Glauben an die Auferstehung der Gerechten näher.

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Die Kathedrale Saint-Pierre: Die Makkabäerkapelle

   

Sie wurde Ende des 14.Jh./Anfang des 15.Jh. als Grabstätte für den einflussreichen Kardinal Jean de Brogny an die Südflanke der Kathedrale angebaut. Erstes Beispiel der Flamboyant-Gotik in Genf, wurde die reich ausgestatte Kapelle nach den Bilderstürmertagen erst als Salzdepot und später als Vorlesungssaal für die Akademie benützt. Teile der Innenausmalung (Giacomo Jaquerio zugeschrieben) kamen Mitte des 19. Jahrhunderts wieder zum Vorschein. Sie wurden während der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts per Strappo auf Leinwand übertragen und können im kunstgeschichtlichen Museum der Stadt Genf (siehe auch www.ville-ge.ch/musinfo/mahg) besichtigt werden.

   

Die Befestigungsanlagen Genfs

   

Das keltische GENAVA, anfangs eine offene Siedlung, schützte sich ab der spätrömischen Zeit durch einen Stadtwall. Die ständige Stadtverweiterung veranlasste die Obrigkeiten, die Befestigungen dieser Entwicklung anzupassen. Fürstbischof Guillaume de Marcossay gab in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts einer neuen Stadtmauer seinen Namen; sie erhielt im 15. Jahrhundert zahlreiche Türme. Der Tour Baudet existiert noch heute. Die Weiterentwicklung der Kriegskunst führte zur Errichtung umfangreicher Befestigungsanlagen. Dabei wurden die Bewohner der Republik zum Unterhalt und zu Erweiterungsarbeiten verpflichtet, um ihrer Stadt eine optimale Verteidigung zu garantieren. Die Schleifung der Stadtmauern wird schliesslich unter dem 1846 an die Macht gelangten, radikalen Regime von James Fazy beschlossen. Wir werden auf diesem grossen Rundgang noch auf zahlreiche Reste der verschiedenen Befestigungsanlagen stossen.

   

Das Genfer Stadthaus (Hôtel de ville)

   

Der Bau des Genfer Rathauses führt in das 15. Jahrhundert zurück. Es ist neben der Kathedrale Saint-Pierre wohl das geschichtsträchtigste Gebäude Genfs. Die kommunale Verwaltung bezog zuerst ein kleines Haus , das ab 1455 auf der Seite der Stadtmauer durch den Tour Baudet gesichert wurde. Der Sitz der republikanischen Regierung, der aus mehreren Gebäuden bestand, wurde Mitte des 16. Jahrhunderts durch einen viereckigen Treppenturm mit sanft ansteigender Rampe miteinander verbunden. Hugenottische Architekten und Baumeister führten bis Anfang des 18. Jahrhunderts die verschiedenen Bauetappen erfolgreich zu Ende.

Die Führung zeigt sie und spricht von wichtigen Ereignissen, die hier stattfanden.

   

Die Stadtpaläste des 18. Jahrhunderts

   

Der Zustrom der Hugenotten trug viel zur wirtschaftlichen Entwicklung Genfs bei, besonders in der Industrie und im Bankwesen. Mallet, Boissier, Naville, Lullin, Sellon, Buisson, Tronchet...die Namensliste der reichgewordenen Glaubensflüchtlinge ist lang. Sie liessen sich ab 1699 in der ville haute Stadtpaläste errichten. Bei diesen Privathäusern im Pariser Stil ist der Haupttrakt, von schmalen Seitenflügeln flankiert, strassenseitig durch eine Portalwand abgeschlossen. Der Typus dieses Privathauses französischer Art "entre cour et jardin", von denen wir einige besuchen werden, zeigt die Macht der Genfer Hochbourgeoisie im 18. Jahrhundert.

   

Die Genfer Restauration (1813-1846): La Genève romantique, Geschichte, Stadtplanung und Architektur

   

Genf blieb bis zum Ende der Restauration befestigte Stadt. Nach dem Eintritt der Republik in die Eidgenossenschaft behielt man die Befestigungsanlagen zur Erinnerung an deren Schutzfunktion in früheren Zeiten bei. Die konservative Regierung unter Jean-Jacques Rigaud modernisierte die Stadt. Das See- und Rhôneufer wurde durch prächtige Quaianlangen ausgebaut, Brücken wurden errichtet und die Vordächer (dômes) aus hygienischen Gründen abgerissen; die Corraterie vermittelte Genf einen Hauch Paris. Unter der Leitung von Kantonsingenieur Guillaume-Henri Dufour und dem Architekten Samuel Vaucher verwandelte sich das mittelalterliche Genf in eine "moderne " Stadt.

   

Die Erweckungsbewegung oder Erneuerung des Protestantismus in Genf; Geschichte und Architektur

   

Im 18. und 19. Jahrhundert entstand eine innerprotestantische Erneuerungsbewegung, deren gemeinsames Element die Besinnung auf den biblischen Offenbarungsglauben und, zusätzlich für Genf, ein Zurück zu Calvins Lehre war. Dabei handelte sich um einen spirituellen Widerstand gegen den Rationalismus der Aufklärung. Der erste Versammlungsplatz befand sich ab 1818 an dem Place du Bourg de Four, von der offiziellen Kirche hart bekämpft. Die Zahl der Anhänger führte zu Neubauten, wie zum Beispiel der Chapelle de l'Oratoire und der Eglise de la Pélisserie.

   

Die Kathedrale von Lausanne, Geschichte und Architektur

   

Die Kathedrale Notre-Dame de Lausanne ist wohl das bedeutendste frühgotische Bauwerk der Schweiz. Zahlreiche Reste von Skulptur und Glasmalerei, die im Bildersturm nicht zerstört wurden, zeugen noch heute von der reichen mittelalterlichen Ausstattung: die berühmte Fensterrose, das Portail peint, Chorgestühle, Wandmalereien, Grabdenkmäler...Die Führung geht auf die Baugeschichte der Kathedrale, ihren Platz in der Geschichte Lausannes und das Leben einiger Persönlichkeiten ein.

   

Die Stadterweiterung nach der Schleifung der Befestigungsanlagen ab 1850

   

Genf war bis 1846 eine befestigte Stadt. Danach veranlasste die radikale Regierung unter James Fazy die Schleifung der Stadtmauern und plante weitsichtig die Ausdehnung der Stadt auf diesem neugewonnenen Terrain. Die Gestaltung der Gebäude unterlag strengen Vorschriften; die breiten Strassenzüge wurden rechtwinklig, teilweise sternförmig angelegt; Schulen und Kultgebäude verschönerten die Plätze. Die ceinture fazyste, der Genfer „Ring“ hat grösstenteils die Bauwut der 1960er und 70er Jahre überstanden.

   

Der Englische Garten und das Hôtel de la Métropole

   

Genf war bis 1846 eine befestigte Stadt. Danach veranlassten die Radikalen unter James Fazy die Schleifung der Stadtmauern und planten weitsichtig die Ausdehnung der Stadt auf diesem neugewonnenen Terrain. Die Gestaltung der Gebäude unterlag strengen Vorschriften. Der Jardin Anglais entstand Anfang der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert auf einem Teil einer ehemaligen Bastion, die ein Hafenbecken absicherte; er wurde mehrmals erweitert und diente den Touristen als Erholungsraum. Dafür wurden ein Musikpavillon, ein alpiner Garten, ein Zierbrunnen, Bronzebüsten, eine Wettersäule, ein Nationaldenkmal, ein Mont-Blanc Panorama und Imbissstuben errichtet. Gleichzeitig wurde das Hôtel de la Métropole erbaut, um die Reisenden standesgemäss empfangen zu können.

   

Die „Hôtellerie de luxe“ in Genf, ihre Geschichte und ihre illustren Gäste

   

Dank der Genfer Messen braucht die Stadt schon im Mittelalter viele Herbergen, um die Kaufleute standesgemäss unterbringen zu können. Die Jakobspilger übernachten vorwiegend in Hospizen. Ab 1823 bringen Dampfschiffe Touristen nach Genf, die Nachfrage nach Hotelbetten wird gross. Das erste Luxushotel wird 1834 fertiggestellt, es folgen zahlreiche 5-Sterne-Hotels, deren Geschichte und berühmte Gäste Sie auf dem Rundgang kennen lernen werden.

   

Die Grosse Synagoge (Beth Yaacov) von Genf

   

In der neuen Konstitution von 1847 wird Glaubensfreiheit für alle in Genf ansässigen Glaubensgemeinschaften gewährt. Die von Johann Heinrich Bachofen zwischen 1857 und 1860 erbaute Grosse Synagoge wird schon 1859 eingeweiht. Bachofen lässt sich für den Bau von nahöstlicher Architektur inspirieren, aber man findet auch Einflüsse des Kalifats von Andalusien und der Synagoge von Heidenheim

   
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