Stadtplanung und Architektur : von der Gotik bis heute

Viele Spuren der mittelalterlichen Bebauung Genfs wurden im 20. Jahrhundert endgültig vernichtet. Trotzdem findet man an den Fassaden noch Reste dieser Epoche. Die Renaissance hinterlässt unter anderem das Stadthaus und den prachtvollen Palast der Familie Turrettini. Das 18. Jahrhundert wird mit seinen Hôtels particuliers entre cour et jardin das Stadtbild genau so prägen, wie das 19. Jahrhundert mit den grosszügigen Quaianlagen, die den See zum Teil der Stadt erheben. Nach dem Abbruch der Befestigungsanlagen ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Errichtung eines Rings um die Altstadt, der ceinture fazyste, das Stadtbild stark verändern.

Führerin: Evelyn Riedener
Reservierung obligatorish

Reservierung

11 + 5 =

Genfer Plätze und ihre Geschichte

Jeder Genfer Platz hat seine eigenständige Geschichte. Wir laufen von der Oberstadt (Place du Bourg-de-Four, der schon unter den Römern existierte) in die Unterstadt zu den drei ehemaligen Warenumschlagplätzen, dem Place Longemalle, dem Place du Molard und dem Place de la Fusterie und beenden unseren Rundgang an dem Place de Neuve mit seinen neuklassizistischen und neubarocken Bauten des 19. Jahrhunderts. Die Führung wird Ihnen ihre Geschichte, ihre Architektur und einige ihrer illustren Anwohner näher bringen.

 

Führerin: Evelyn Riedener
Reservierung obligatorish

Reservierung

4 + 2 =

Architektur in Genf zur Zeit von Jean-Jacques Rousseau

Der Zustrom der Hugenotten trug viel zur wirtschaftlichen Entwicklung Genfs bei. Die Hochbourgeoisie errichtete im 18. Jahrhundert in der ville haute Stadtpaläste französischer Art “entre cour et jardin”. Bei diesen Privathäusern im Pariser Stil ist der Haupttrakt, von schmalen Seitenflügeln flankiert, strassenseitig durch eine Portalwand abgeschlossen. Viele mittelalterliche Häuser wurden dafür abgerissen. Handwerker und Uhrmacher der Fabrique lebten weiterhin im mittelalterlichen, dicht besiedelten Stadtviertel Saint-Gervais und unterhalb der Nordseite der Oberstadt. Die Häuser wurden im 18. Jh. oft vergrössert und aufgestockt.

Führerin: Evelyn Riedener

Reservierung obligatorish

Reservierung

15 + 7 =

Von Mauern und Öffnungen

Mauern stützen, schützen, trennen räumlich oder verbinden. Was wäre eine Mauer ohne Öffnung? In der Architektur gibt es unzählige Bezeichnungen für Maueröffnungen: Fenster, Rosette, Dachluke, Oberlicht, Tür, Tor, Portal, Durchgang, Pforte… Mit Hilfe des Plan Billon (1726) gehen wir auf Spurensuche nach Gebäuden, die verändert noch existieren oder im 19. und 20. Jh. durch Abbruch unwiederbringlich verloren gegangen sind. Letztere wurden durch moderne Bauten ersetzt. Wer oder was versteckt sich hinter den Fassaden? Wieviel Einblick gewähren sie uns? Eines ist allen Öffnungen gemeinsam: sie geben der Person, die sich dahinter befindet, die Möglichkeit, sich zu zeigen oder sich zu verbergen.

Führerin: Evelyn Riedener

Reservierung obligatorish

Reservierung

11 + 3 =

Unerwartetes, unbekanntes Genf

Versteckte Passagen; romantische Innenhöfe; Gedenktafeln, hinter denen sich vieles verbirgt; bizarre Aushängeschilder; eine eigenartige Maske; ungewöhnliche Pflasterung; schmiedeeiserne Imposte … Eine kleine Auswahl von Details, an denen wir in der Altstadt fast täglich vorbeilaufen; sie es wert, dass man nicht an ihnen vorbeiläuft.

Führerin: Evelyn Riedener

Reservierung obligatorish

Reservierung

6 + 6 =

Jean-Jacques Rousseau und Genf

« Ich bin in Genf dem Bürger Isaak Rousseau und der Bürgerin Susanna Bernard im Jahre 1712 geboren worden…». So steht es im ersten Buch der „Bekenntnisse“ von Rousseau. Die Führung begleitet Sie an die Stellen in Genf, von denen Rousseau in diesem Buch berichtet und der entsprechende Abschnitt wird gelesen. Der Rundgang erzählt von seiner Kindheit bis zur grossen Enttäuschung im Jahre 1762: „Mein Buch wurde dort verbrannt und am 18. Juni (…) ein Haftbefehl wider mich entlassen“.

Führerin: Evelyn Riedener
Reservierung obligatorish

Reservierung

15 + 13 =